„Im Pilotprojekt haben wir ab Anfang Juli 2021 gemeinsam mit dem Projektteam der fenaco das zentrale Finanzsystem aufgebaut. Dazu haben wir drei repräsentative Gesellschaften ausgewählt, die durch jeweils andere Warenwirtschaftssysteme gekennzeichnet sind“, erklärt Sebastian Schmitz, Projektleiter des fenaco-Projekts von GAMBIT Consulting. Die drei Gesellschaften – und in einer zweiten Phase das große Stammhaus der fenaco als Zentralgesellschaft – wurden dann 2022 bis 2024 nach und nach live gesetzt.
Bei der Piloteinführung richteten die SAP-Experten für die teilnehmenden Gesellschaften – wenn sie zuvor in einem Non-SAP-System gearbeitet haben – sämtliche operative Prozesse ein. Dazu zählten beispielsweise das Debitoren-, Kreditoren-, Anlagen- und Abschlussmanagement. Die fenaco konnte für diese im zentralen Finanzsystem implementierten Gesellschaften bereits die Intercompany-Abstimmung nutzen.
„Insbesondere die Harmonisierung der GP-Stammdaten mit SAP MDG im Rahmen des Piloten war hierbei aus meiner Sicht eine gewaltige Leistung. Es bedurfte sehr viel Spezialwissen und Detailarbeit, um das MDG-System mit der Vielzahl der verschiedenen Quellsysteme der Mitglieder in Einklang zu bringen“, sagt Sebastian Schmitz. „Aber unser Datenmigrationsteam hat hier – gemeinsam mit der fenaco – wirklich ganze Arbeit geleistet. Das Team hat gezeigt, wie gut es auch mit höchster Komplexität umgehen kann.“